Grundkursfischen 2017 - Grabenmühle

25. März 2017

Sehr kribbelige Kursteilnehmer traf ich am frühen Morgen auf dem Parkplatz beim Klubi an. Schliesslich stand auch ein spannender Kurstag auf dem Programm. Es war der 1. praktische Fischerei-Kursanlass und jeder Kursteilnehmer wusste, dass er heute bestimmt ein Fisch fangen wird. Nach der Bestandes Kontrolle ging’s dann ab in Richtung Sigriswil, in die Fischzucht Grabenmühle.

 

Nach einer kurzen Einführungs-Theorie im Grabenmühle-Western-Saloon war Praxis angesagt. Alles Gelernte konnten die Teilnehmer jetzt praktisch umsetzen. Die Ruten wurden fleissig vorbereitet, Zäpfchen montiert, Knoten geknüpft und Vorfächer angehängt. Die Montage wurde durch meine Helfer begutachtet und getestet. Meist schon vor dem Test war ein diskretes «no go» oder abwinken kommuniziert worden. Die Montage nochmals anfertigen war dann die Konsequenz daraus. Die Montage und die Knoten müssen ganz einfach und ohne Diskussion korrekt sein, damit dann der Fisch auch gefangen werden kann. 

 

So, dann folgten doch die ersten Würfe und anschliessend die Bisse. Schade, dass war ein schöner «Regenbögeler» aber leider war ich zu langsam, hörte man am «Grabenmühlesee» oft an diesem Morgen. Die „Regenbögeler“, Saiblinge und Bachforellen mussten gut überlistet werden und der Fischer musste auch schnell genug anschlagen um sie fangen zu können.

 

Die gehakten Fische mussten korrekt gefeumert werden, die Fischart des gefangenen Fischs musste dem Helfer angesagt werden, dann kam das Messen, Betäuben und das korrekte Töten des Fisches. Wie an einem Patentgewässer, musste der Fisch in meiner selbst angefertigten Tagesstatistik vom Grabenmühlesee eingetragen werden.

Bei diesem korrekten Prozessablauf kamen doch noch einige Kursteilnehmer ins Trudeln.

 

Jeder Helfer konnte in seinen Kleingruppen gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Kursteilnehmer eingehen und sie auch coachen. Alleine als Grundkursleiter einen solchen Kurstag zu bestreiten ist nicht möglich und wäre auch für die Kursteilnehmer mühsam.

Kurz vor Mittag konnte doch jeder „Grundkürsler“, seinen 1. Kursfisch in der Kursstatistik eintragen.

 

Es wurden beträchtliche Regenbogenforellen auf die Schuppen gelegt. Die Kurskasse bekam es auch dementsprechend zu spüren. Als Abschluss dieses Kurstages, konnte noch jeder Kursteilnehmer und Helfer eine Bratwurst, welche uns Liebi Ruedi (Vizepräsident) gespendet hat, geniessen. Herrlich war diese Bratwurst mit einem Stück Brot, welche uns Yännu grilliert hat. Ruedi, im Namen der «Grundkürsler» danke ich dir nochmals für diese feinen Würste.

Nach einer kurzen Besprechung, welche auch von den Kursteilnehmern her durchaus positiv war, konnte dieser 1. praktische Kurstag beendet werden. Alle konnten mindestens eine schöne Regenbogenforelle für’s «Znacht» mit nach Hause bringen.

 

Petri Heil

 

Der Grundkursleiter 2017 des SFVD

 

Stefan Buri

 

Fotos:

Urs Schmid